Sanierungsplan für Österreich

Frank Stronach´s Sanierungsplan für Österreich

Wenn die Wirtschaft nicht funktioniert, dann funktioniert gar nichts.

Das größte Problem in der österreichischen Politik ist, dass unsere Politiker ein Leben lang im Amt bleiben möchten und sich hauptsächlich damit befassen, wie sie wiedergewählt werden.


Das bedeutet, dass das ganze Land durch politische Überlegungen und nicht durch sozial – ökonomisches Denken gemanaged wird.

Nur wenn die Wirtschaft funktioniert, können wir die Pensionen sichern und Sozialhilfe leisten. Am stärksten von einer nicht funktionierenden Wirtschaft betroffen sind die Arbeitnehmer und Pensionisten.

Frank Stronach versteht die Wirtschaft.
Nur eine Wirtschaft die auf sozialökonomischer Basis aufgebaut ist, bei der es eine Arbeitermitbeteiligung gibt, kann die sozial Schwächeren unterstützen.

Der Sanierungsplan für Österreich beinhaltet folgende Punkte:

1) Maximal zwei Legislaturperioden

  • Die Legislaturperioden eines Politikers/In sollten auf 2 Perioden im Parlament begrenzt sein. Dann sollen Politiker wieder zurück zum Volk und mit jenen Gesetzen leben, die sie selber im Parlament mit beschlossen haben. Es sollte keine „Staatsanstellung“ nach der Zeit als Abgeordneter geben.

2) Bürgervertreter im Parlament

  • Österreich ist ein sehr kleines Land. Es würden 150 Abgeordnete im Parlament reichen. Davon sollten 50 Abgeordnete direkt vom Volk in den Wahlkreisen, in denen sie wohnen, gewählt werden.

3) Gewinnbeteiligung für Mitarbeiter (10 % vom Gewinn)

Mitarbeiter haben ein moralisches Recht auf einen Teil des Profites (10 %) eines Unternehmens, welchen sie durch ihren Fleiß mit erwirtschaftet haben.

  • Wir brauchen ein Steuergesetz, welches gewährleistet, dass die Arbeitnehmer am Gewinn des Unternehmens mitbeteiligt sind. Das würde für alle eine WIN – WIN – WIN Situation bedeuten.
  • Die Arbeitnehmer würden mehr verdienen, genauso die Unternehmen. Und auch der Staat hätte zudem noch höhere Steuereinnahmen.
  • Die Mitarbeiterbeteiligung schafft für die Arbeitnehmer den Anreiz, nicht nur fleißig zu arbeiten, sondern auch unternehmerisch mitzudenken.

4) Es braucht ein einfaches Steuersystem

  • Wir brauchen ein einfaches Steuersystem. Unser aktuelles Steuersystem kann man zwar nicht sofort ändern, aber man muss es schrittweise vereinfachen.
  • Ein erster Schritt wäre, Kleinbetrieben die Wahl zu lassen, das neue System anzunehmen oder beim alten System zu bleiben.
  • Für Kleinbetriebe (Betriebe unter 50 Arbeiter) gäbe es z.B. die WOB Steuer (Wirtschaft ohne Bürokratie).
  • Eine Kleinfirma sollte vier Prozent (4 %) vom Umsatz an Abgaben zahlen. Zwei Prozent (2 %) sollten davon an den Staat als Steuer abgeführt werden. Zwei Prozent (2 %) gehen an die Mitarbeiter als Mitarbeiterbeteiligung.
  • Die Arbeiter wären somit daran interessiert, fleißig zu arbeiten und auf die Ausstellung aller Rechnungen achten, da auch sie von einem höheren Umsatz profitieren.
  • Nach 2-3 Jahren kann man das Ergebnis bemessen. Dann würde man sehen und vergleichen, wie viel Steuern die Unternehmen im alten System bezahlt haben und wie viel Steuern sie nun im neuen WOB-System abführen müssen.
  • Die Firmen könnten frei wählen, ob sie in dieses WOB-System optieren möchte oder nicht. Dieses System könnte dann auf Firmen, die mehr Mitarbeiter haben, erweitern.

5) Neue Steuerregelung

  • Firmen, die ihren Profit in Österreich investieren, bekommen eine Steuerreduktion von 10%.
    Firmen, die ihren Profit im Ausland investieren, sollen 10% mehr Steuern zahlen. Es ist für österreichische Arbeiter nicht fair, dass Firmen ihre Produktion nach Asien verlagern, dort produzieren und die Waren dann nach Österreich importieren. In österreichischen Kaufhäusern sieht man kaum noch Ware, die in Europa produziert wird. Großteils kommen die Produkte aus Asien.

6) Österreich ist überverwaltet

  • Österreich ist wirtschaftlich sehr krank. Der negative Trend hat die wirtschaftliche Entwicklung vor allem in den letzten 10 Jahren begleitet. Es braucht daher dringend einen Sanierungsplan.
    Ohne Richtungsänderung führen die eingeschlagenen Wege das Land insgesamt in den Abgrund. Damit dieses wunderbare Land wieder ein gesundes wirtschaftliches Fundament bekommt - das ist die Basis für eine generelle Wohlstandsentwicklung im Land - muss man viele Bereiche im Land sanieren. Frank Stronach schlägt auf Grund der aktuellen Situation folgenden Sanierungsplan vor:

  • a) Verwaltung reformieren & reduzieren
    Unser Land ist in vielen Bereichen überverwaltet. Eine Verwaltungsreform durch eine Reduzierung des staatlichen Verwaltungsapparates ist überfällig. Frank Stronach schlägt vor, dass man in den nächsten 5 Jahren in der generellen staatlichen Verwaltung und ebenso in den verschiedensten staatlichen Einrichtungen die Pflichtbeiträge etc. um fünf Prozent (5 %) pro Jahr reduziert.

  • b) Solidaritätsbeitrag leisten
    Die Pflichtbeiträge von diversen anderen Gruppierungen (wie Kammern etc…) sollen jährlich um 20% reduziert werden.
    Es ist auch wichtig, dass vor allem die besser verdienenden Bürger einen Solidaritätsbeitrag zur Sanierung der Staatsfinanzen leisten. Konkret schlagen wir vor, dass alle Bürger bei einem Einkommen von mehr als € 150.000,-- davon 10 Prozent (10 %) jährlich über fünf Jahre in Form einer Steuer für die wirtschaftliche Genesung Österreichs einbringen. Diese Abgabe wird aber nur eingeführt, wenn gleichzeitig die Reduzierung der Verwaltung umgesetzt wird.



7) Budget in Balance halten

  • Unser Land benötigt ein ausbalanciertes Budget mit einem Nulldefizit. Zudem sollen jährlich zwei Prozent (2 %) der Schulden pro Jahr zurückbezahlt werden.


Dieser Sanierungsplan könnte Österreich ein gesundes, sozial - ökonomisches Fundament geben und damit den Österreichern und Österreicherinnen eine Hoffnung auf eine positive Zukunft geben.